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Neuraltherapie

Neuraltherapie - Segmenttherapie Die Neutraltherapie ist seit Mitte des 20. Jahrhunderts fester Bestandteil in der naturheilkundlichen Praxis und geht auf die Gebrüder Huneke zurück. Durch die Injektion wird auf lokale oder systemische Probleme Einfluss genommen, wobei weniger die anästhesierende Wirkung im Vordergrund steht, als vielmehr das Ausschalten von Störungen und Störfeldern in einem spezifischen Gebiet oder im gesamten Organismus.

Die Basis der Neuraltherapie bildet die Wissenschaft der Kybernetik – ein Forschungsbereich, der sich mit der Untersuchung der Vernetzung innerhalb aller lebenden Systeme und aller Systeme untereinander befasst. Viele auf dem Gebiet der Kybernetik Forschende betrachten den menschlichen Körper als eine ubiquitäre Synapse – ein Bild, das verdeutlicht, wie selbst der kleinste Reiz im oder am Körper mit einer Reaktion aller Systeme des Körpers beantwortet wird. Jede Stelle des Körpers, die in ihrer Funktion gestört ist, kann zur Quelle solcher pathologischen Reize werden und dann als Störfeld permanent Störsignale in das gesamte Körpersystem einspeisen. Durch diese energetische Beeinträchtigung können sich latente Krankheitsherde letztlich klinisch manifestieren oder genetisch disponierte Schwachstellen erkranken. Durch die Injektion unterschiedlicher Substanzen schafft man dem störenden Feld ein Milieu, in dem es heilen kann und somit als Krankheitsursache ausgeschaltet wird. Die Heilung kann manchmal sofort beim Zeitpunkt der Injektion stattfinden (Sekundenphänomen).